Keine Angst vor Voodoo!
In der Weltanschauung des Voodoos bzw. der Religion Voodoo haben Gott, Geistwesen und Ahnen Einfluss auf das Leben in der „realen Welt“, und bestimmen mitunter das Schicksal eines Einzelnen oder einer ganzen Gruppe. Aus diesem Grund werden mit Opfergaben oder durch spezielle Zeremonien Götter, Geister und Ahnen wohl gestimmt . Ahnen sollen zudem böse Geister von den Menschen abhalten.

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Voodoo

Voodoo stammt ursprünglich aus Westafrika und wurde durch die Sklaven in die Karibik gebracht und wird heute insbesondere auf Haiti aber auch immer noch in Benin, Ghana, Togo und anderen afrikanischen Ländern praktiziert.

Im Voodoo gibt es nur den einen mächtigen Gott „Bondye“, dessen Vermittler Geistwesen sind und die aus der Familie der „Loa“ stammen. Mit Opfergaben oder durch spezielle Zeremonien sollen die Loa und die Ahnen wohl gestimmt werden bzw. wird um deren Hilfe und Schutz gebeten .

Voodoo Rituale

Rituale sollte man den Voodoo-Priestern und Priesterinnen überlassen, um nicht den Zorn Gottes oder seiner Geistwesen sowie der Ahnen auf sich zu ziehen. Es nur als einen Spaß anzusehen, den man mal ausprobieren kann, scheint alleine aufgrund der langen Tradition der Voodoorituale respektlos. Dabei ist es egal, wie man zu dieser Weltanschauung steht.

Eines der wohl häufigsten Rituale im Voodoo ist das Fa-Orakel. In diesem Ritual werden mit Hilfe von zwei Ketten, die mit insgesamt 16 Nussschalen oder Muscheln bestückt sind, Fragen an die Loa gestellt. Dieses Fa-Orakel kann zum Beispiel anzeigen ob weitere Zeromonien nötig sind oder ob ein gewünschtes Ritual gerechtfertigt ist.

Ein weiterer wesentlicher Aspekt des Voodoos ist die Heilkunst mittels Kräuter und Kräutermixturen. Die bekannteste Mixtur ist wohl das „Zombiegift“, das Lähmungen hervorruft.

Ebenfalls im Fokus bei zahlreichen Voodooritualen stehen die Opferung von Tieren bzw. deren Blut oder die Gabe von Alkohol und Tabak.

Wer an Voodoo denkt, der denkt auch an Tanz und Trance sowie das Trommel. Diese 3 Aspekte gehören zu zahlreichen Voodooritualen.

Aber auch Voodoo-Puppen verbinden viele Menschen mit dem Voodoo. Ursprünglich dienten Puppen zur Heilung, sie können aber auch eingesetzt werden, um anderen Menschen Schaden zuzufügen.

Doch offiziell ist schwarze Magie verpönt. Denn sie verbreitet auch Angst und wird für falsche Dinge eingesetzt. Talismane , die im Voodoo auch „Gris-gris“ genannt werden, hingegen sollen den Voodoosi (Anhänger der Voodoo Religion) schützen oder auch Glück bringen bzw. heilen.

Zuletzt aber nicht weniger wichtig ist die Ansicht, dass Dämonen Verursacher zahlreicher Krankheiten sind. Diese sollen wie beim Exorzismus durch Geisterbeschwörung geheilt werden.

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Der wichtigste Tag in der Voodoo-Gemeinschaft ist der 10. Januar.

Das Bild der Voodoo Religion ist leider häufig zu negativ. Dazubeigetragen haben die zahlreichen Rituale der schwarzen Magie. Doch Voodoo ist traditionell eine Religionsgemeinschaft bzw. eine Weltanschauung, die auf das Wohl und die Unterstützung der Menschen ausgerichtet ist. Doch wie bei vielen Dingen, die uns unbekannt sind, macht die Angst vor dem Neuen ein besseres Kennenlernen unmöglich bzw. erschwert es.