Fasten oder der Verzicht auf feste Nahrung ist ein uraltes Mittel, um den Körper von überschüssigen Balast zu befreien. Fasten wird in den verschiedensten Kulturen praktiziert. Viele Christen fasten traditionell in der Zeit vor dem Osterfest. Dabei verzichten sie häufig auf Genussmittel wie Alkohol, Zigaretten oder auch Süßigkeiten. In der Islamische Kultur wird während des Ramadan von der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang nichts gegessen und getrunken und auf Genussmittel verzichtet. Doch immer mehr Menschen fasten auch außerhalb der traditionellen Fastenzeiten und das meist aus gesundheitlichen oder spirituellen Gründen. Beim Fasten steht bzw. sollte das Abnehmen jedoch im Hintergrund stehen.

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Fasten

Es gibt unterschiedliche Fastenmethoden. Doch egal für welche Fastenmethode du dich entscheidest, jeder der zu fasten beginnt, sollte vorher seinen Arzt des Vertrauen fragen, ob er in der Lage ist zu fasten. Am Ende entscheidet jeder für sich selbst.

Die strengste Form des Fastens ist der komplette Verzicht auf Nahrung, nur Flüssigkeiten wie Wasser und Tee werden bei dieser Form des Fasten aufgenommen. Diese Form des Fasten sollte insbesondere bei längerer Anwendung nur unter Kontrolle durchgeführt werden. Bei einer abgeschwächten Fastenmethode darf der Fastende neben Wasser und Tees auch Brühe oder Shakes zu sich nehmen. Die bekannteste Art des Fasten ist Heilfasten nach Dr. Otto Buchinger die mit Entlastungstagen beginnt. Während dieser Fastenkur sind Wasser (stilles Wasser), Tees sowie Gemüsebrühe, Obst- und Gemüsesäfte erlaubt. Intervallfasten ist im Moment in allen Medien, dabei verzichtet der Fastende 16 Stunden des Tages auf Nahrung, in den übrigen 8 Stunden darf man wie gewohnt Essen. Dieser regelmäßige Nahrungsverzicht soll unter anderen das Gewicht reduzieren.

Doch egal für welche Fastenmethode du dich entscheidest : Wichtig ist es viel zu trinken. So etwa 2,5 Liter pro Tag wird in den meisten Fällen empfohlen. Bei einigen Fastenmethoden bildet zudem eine gründliche Darmreinigung den Beginn des Fastens. Dabei wird in Wasser aufgelöstes Bittersalz eingenommen. Halte dich in der Nähe einer Toilette auf, denn die Darmentleerung tritt unmittelbar danach ein und manchmal mehrmals. Bittersalz ist ein Abführmittel , daher halte dich bei der Zubereitung der Mischung unbedingt an die Gebrauchsanweisung oder Frage deinen Arzt oder Apotheker. Des Weiteren ist es empfehlenswert während der Fastenzeit keine extremen Leistungen vom Körper zu verlangen. Ruhe und Entspannung mit moderater Bewegung sowie frische Luft am besten in der Natur sind hingegen ratsam.

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Während der Fastenzeit können Begleiterscheinungen auftreten. Ich selbst habe gefroren und hatte Kopfschmerzen, die nach der Zunahme von reichlicher Flüssigkeit in Form von stillen Wasser zum Glück verschwanden. Andere Begleiterscheinungen können Müdigkeit, Schwindel, Magenbeschwerden oder auch Heißhungerattachen sein. Das so oft beschriebene Fastenhigh durfte ich nicht erleben, dabei soll man in eine ganz euphorische Stimmung versetzt werden. Vielleicht waren 7 Tage Fasten nach Buchingerart (mit Einleitungstag / Fastenbrechen) nicht genug. Doch es wird überall geraten längeres Fasten nur unter Aufsicht durchzuführen. Jeder muss am Ende für sich selbst entscheiden, welche Fastenmethode für sie / ihn die Beste ist. Denn auch die Ziele sind unterschiedlich. Frage vor Beginn deinen Arzt, denn auch wenn Fasten einfach klingt, der vollkommene Verzicht auf Nahrung hinterlässt Spuren im Körper und Geist.

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