Der Tod ist unausweichlich und wurde uns praktisch bereits mit in die Wiege gelegt. Doch wann der Einzelne stirbt, das weiß niemand vorher ganz genau. Wie sagt man auch, der Tod gehört zum Leben. Doch die meiste Zeit wird in vielen Kulturen über den Tod geschwiegen, denn er verursacht bei vielen Menschen Furcht. Und die Angst vor dem Tod ist so alt, wie die Menschheit selbst es ist.

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Tod

Der Tod ist jedem von uns sicher. Nur wann er kommt, das weiss niemand genau. Doch die Angst vor dem Tod sollte keine negative Auswirkungen auf das Leben haben, sondern jeden motivieren, die begrenzte Zeit, die jedem zur Verfügung hat, so gut wie möglich zu nutzen. Nach dem Motto: Was soll mir schon passieren, mehr als Sterben kann ich nicht. Also genieße das Leben und befreie dich von deinen Ängsten.

Was passiert nach dem Tod?

Der Umgang mit dem Tod und die Ansichten darüber, was nach dem Tod geschieht, sind zudem sehr unterschiedlich und haben sich im Laufe der Zeit oft verändert. Der Glaube spielt hierbei eine wesentliche Rolle. So ist der Tod ist in vielen Religionen und Weltanschauungen nicht das endgültige Ende, sondern nur der Übergang in eine andere Welt oder Daseins-Wirklichkeit. Nach verschiedenen Ansichten gehen Materie und Energie nach dem Tod nicht verloren, sondern erlangen nach dem Tode eine andere Form.

Tod & Rituale

Aber auch der alltäglich Umgang mit dem Tod hat viele Gesichter. In vielen Industrienationen ist der Tod im normalen Leben kaum wahrnehmbar. Er tritt nur bei der Beerdigung in Erscheinung und selbst die hat sich in den letzten Jahrzehnten verändert. Zudem hängen Trauerrituale, Trauerzeromonien und Totenrituale stark vom jeweiligen Glauben ab. So zum Beispiel wird eine Aufbahrung des Toten zuhause in Deutschland so gut wie gar nicht mehr praktiziert. (Die so genannte Totenwache ist in Deutschland aber immer noch möglich) An Stelle der Totenwache zuhause sind bestimmte Aufbahrungräume beim Bestattungsunternehmen, in der Trauerhalle auf dem Friedhof oder in speziellen Räumlichkeiten des Krematoriums getreten. An diesen Orten können die Angehörigen oder wer auch immer vor der Beisetzung noch einmal Abschied von dem Toten nehmen. Auch die Trauerzeromonien unterscheiden sich weltweit sehr stark. In Deutschland erfolgt die Beisetzung meist im Sarg oder in der Urne.
Für viele Menschen ist die Trauzeromonie der traurigste Teil, denn für viele ist es der endgültige Abschied von einer Person. Doch wie bereits gesagt, es muss nicht als endgültig gesehen werden. Man kann auch nach dem Tod auf die verschiedenste Art mit den Verstorbenen kommunizieren. Manche stellen sich hierzu ein Foto des Verstorbenen auf; andere entzünden Kerzen für den Toten und stellen diese ins Fenster und wieder andere feiern die Geburtstage der Toten mit Kaffee und Kuchen.
Doch egal welcher Religion oder Weltanschauung man ist, eines haben alle gemeinsam. Den Toten wird Respekt entgegengebracht und es wird an die Toten gedacht, auch wenn das sehr unterschiedlich ausfällt. Eine der besten Beispiele sind die Feiertage „Toten Sonntag“ und „Allerseelen“ in Deutschland. Zu diesen Tagen werden die Gräber der Verstorben mit Blumen und Kerzen geschmückt. Viele Beten auch für das Heil ihrer bereits verstorbenen Angehörigen. Zu dieser Zeit steht der Tod im Fokus und wird auch im Alltag sichtbar.

Ahnen & Toten haben Einfluss auf das reale Leben!?

In anderen Religionen ist der Tod nicht so weit in den Hintergrund gerückt. Dort gehören die Toten, die auch Ahnen genannt oft zum alltäglichen Leben dazu. In wenigen Sätzen und sehr pauschal ausgedrückt haben Ahnen und auch Geister zum Beispiel in der Voodoo Religion und auch im Schamanismus Einfluss auf das Leben in der „realen Welt“, und bestimmen das Schicksal eines Einzelnen oder einer ganzen Gruppe. Aus diesem Grund müssen sie mit Opfergaben oder durch spezielle Zeremonien wohl gestimmt werden. Ahnen sollen zudem böse Geister von den Menschen abhalten.

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Jeder muss für sich selbst entscheiden wieviel Tod er in sein Leben lassen will und ob er der Meinung ist, dass es ein Leben nach dem Tod geben kann, egal wie das auch aussehen mag. Es ist auch wichtig Trauer zuzulassen, aber die Trauer darf das eigene Leben nicht zu sehr beeinflussen. Vielleicht ist der Umgang mit dem Tod leichter, wenn man daran glaubt, dass man mit Verstorbenen (Ahnen) Kontakt aufnehmen kann oder sie um Rat fragen kann. Es gibt Länder da feiert man mit den Toten gemeinsam, auch wenn der Abschied eines geliebten Menschen bei dessen Tod schmerzlich war. Entscheide selbst und genieße deine Zeit bis uns das Ende naht, das viele als Übergang in eine andere Welt sehen und vielleicht sogar ins Paradies.

Doch egal wie man zum Tod steht, den Toten sollten man Respekt zollen.