Was ist gut und was ist böse? Eine einheitliche Definition gibt es nicht. Moralische Werte, die durch Erziehung und Erfahrung geprägt werden und durch die jeweilige Umgebung und Gesellschaft beeinflusst werden, sowie Normen und Sitten der verschiedenen Kulturen und Religionen, grenzen Gutes von Bösem ab. Aus diesem Grunde sind verschiedene Ansichten möglich.

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Gut und Böse

Es gibt jedoch ein paar Dinge, die mehr oder weniger weltweit als böse angesehen werden. So wird in den meisten Religionen einen Menschen zu töten als böse eingestuft. Doch manchmal verändert sich diese Sichtweise. Töten um anscheinend Gutes zu tun, wird nicht als böse eingestuft. Zum Beispiel einen Attentäter zu töten, bevor er andere ermorden kann. Doch derjenige, der getötet hat, steht mit seiner Tat am Ende alleine, auch wenn er ein gutes Ziel damit verfolgt hatte.

Menschen können im Gegensatz zu Tieren unterschiedliche Handlungsmöglichkeiten gegeneinander abwägen. Ob etwas gut oder böse ist, das impliziert somit immer eine Werturteilung über Handlungen oder Sachen. Das eigene Handeln unterliegt damit immer den eigenen moralischen Grundsätzen. Das so genannte Gewissen bestimmt oder beeinflusst die Werturteile. Doch wieso ist dann das Repertoire an Gewalt so brutal und nahezu unerschöpflich wie die Geschichte gezeigt hat? Gibt es vielleicht weitere Einflüsse?

Es gibt Behauptungen, die gehen davon aus, dass Verbrecher bereits von Geburt an böse sein sollen. Dagegen steht die Theorie, dass alle Menschen gut geboren werden und erst durch die Erziehung, das Umfeld und die persönlichen Erfahrungen böse werden. Vielleicht sind beide Ansätze bereits falsch, weil sie eine Person als böse einstufen und nicht die Handlungen der jeweiligen Person. Denn wie bereits oben erwähnt haben Menschen die Möglichkeit ihre Handlungsmöglichkeiten abzuwägen. Sie haben also die Möglichkeit sowohl Gutes als auch Böses zu tun. Kann daher jemand der Böses und Gutes tut , ein guter Mensch sein. Ich sage nein. Andere sagen Gut ist, wer andern Gutes tut. (Jean de La Bruyère) oder Wer nichts Böses tut, hat damit noch nichts Gutes getan. (K.H. Waggerle) Man kann aber durchaus ein guter Mensch sein, ohne immer alles richtig gemacht zu haben. Doch wer böse gehandelt hat, kann nie wieder als guter Mensch bezeichnet werden. Doch das sieht in der Realität oft anders aus, Vergessen und Verdrängung lassen manchmal auch Personen, die Böses getan haben als gute Person erscheinen.

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Wie man sieht ist die Frage was gut und was böse ist nicht so einfach zu beantworten. Manchmal wird auch ein guter Mensch durch die Situation gezwungen Böses zu tun. Wie sagt man so schön in lebensbedrohlichen Situationen: Du oder ich! Nach den Zehn Geboten zu urteilen sind die Gründe für eine Tat jedoch nebensächlich. Das was zählt ist die Tat oder Handlung allein.

Gerecht wäre wenn der Gute für seine guten Taten belohnt würde und der Böse für seine Handlungen bestraft wird. Nicht immer geschieht das auf Erden, doch viele Religionen versprechen den Gläubigen wenn sie Gutes tuen, dann werden sie von Gott belohnt.

Fazit ist, gut und böse sind Urteile, die je nach Sichtweise, Religion oder Gesellschaftsform unterschiedlich ausfallen können. Als böse werden all die Handlungen bezeichnet, die schlecht, unmoralisch oder auch schädlich sind.

Ob es das manifestierte Böse gibt, das bleibt weiterhin offen. Ich bin zwar davon überzeugt. Denn wenn es das Gute gibt muss es auch Böses geben. Doch wie sieht das Böse dann aus, kann man es erkennen oder wird es nur durch seine Handlungen sichtbar?

Vom personifizierten Bösen spricht man oft im Zusammenhang mit Hitler. Als Symbole für das Böse gelten das umgekehrte Kreuz oder auch der Totenkopf. Das Pentagramm gilt als Symbol des Bösen wird aber auch Schutzsymbol genutzt. Umgekehrt gibt es zahlreiche Schutzsymbole, die gegen das Böse schützen sollen. Darunter sind unter anderen die Blume des Lebens, das Sonnenkreuz oder Hamsa und Triqueta sowie gekreuzte Speere.

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Gott gilt als das Gute , für das Böse muss daher ein anderer Verantwortlicher gesucht werden. Die meisten hoffen daher auf Gottes Beistand (unabhängig von der Religion) und vom Bösen und von dem, der Böses tut, verschont zu bleiben.

Achtsamkeit ist ratsam, denn das Böse versteckt sich hinter Fassaden, die nicht immer als böse ersichtlich sind bzw. erscheinen.

Egoismus der Menschen könnte man als die Saat des Bösen bezeichen.

Barmherzig zu sein und anderen zu helfen ist trotz weitverbreitetem Egoismus für viele Menschen weltweit immer noch ein Ziel. Das lässt einen beruhigter schlafen in dieser schroffen Welt.

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